Viele
Fahrzeughersteller betrachten die Entwicklung und Produktion der Karosserien
als Kernkompetenz. Das wird u. a. durch die Tatsache begründet, dass der
Karosseriebau im Zusammenhang mit vielfältigen Aspekten des Fahrzeugbaus,
z. B. Design, Komfort, Qualitätseindruck, Gewicht, Fahrverhalten oder passive
Sicherheit, zu betrachten ist.
Die Karosserie bildet außerdem
Schnittstellen zu allen anderen wichtigen Fahrzeugsystemen, wie dem Fahrwerk,
dem Antrieb oder der Innenausstattung.
Im Rahmen dieser Veranstaltung berichteten kompetente Referenten u.a. über
innovative Materialien und Produktionstechniken und neueste Lösungsansätze
in Stahl/Aluminium-Bauweise.
Ulrich
Hackenberg stellte die Konzept- und Technologietrends in der Innovationsschmiede
Karosserie vor.
Ein weiterer Schwerpunkt lag in der konsequenten Nutzung von Stahl zum Karosserieleichtbau.
Oliver Hoffmann präsentierte Möglichkeiten zum innovativen Leichtbau
mit Stahl aus Sicht der ThyssenKrupp Stahl AG und Markus Braunsperger berichtete
über die Stahlkarosserie des neuen 3er BMW.
Bei der abschließenden Zusammenfassung
und Podiumsdiskussion konnte ein deutlicher Trend zur Multi-Material-Bauweise
erkannt werden.